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Schule -.-

Puuuh...Schule! Was denken sich Lehrer eigentlich? Ziehen ihren Unterricht anfangs total gechillt durch und drei Wochen vor den Ferien fällt ihnen dann ein "Huch, wir müssen ja noch eine Klassenarbeit schreiben..." Ne, echt jetzt!? War das letztes Jahr noch anders, oder was? Ich könnte glatt an die Decke gehen, da man nun in zwei Wochen in allen Fächern Tests und Arbeiten schreiben muss und aus dem Lernen gar nicht mehr herauskommt... Nicht, dass ich mega schlecht in der Schule wäre und stundenlang lerne würde, aber es gibt nun einmal wirklich Leute, die nicht damit klar kommen, an jedem einzelnen Tag in der Woche irgendeine Leistungsüberprüfung zu schreiben... Naja unser Bildungssystem ist ja sowieso nicht das Beste. In Englisch werden wir zur Zeit vom Vater unserer eigentlichen Englischlehrerin unterrichtet, da sie noch im Mutterschutz ist. Nun gut, ihr Vater ist zwar ein pensionierter Lehrer, aber er wusste ja noch nicht mal, dass er mit uns überhaupt eine Arbeit schreiben musste, geschweige denn was er in dieser abfragen sollte(Zudem steht in unseren Heften eh NICHTS)...Ist das ein qualifizierter Lehrer? Hmm... Und welche Frage sich mir noch stellt; welche Lehrerin macht Mutterschutz bis nach den Herbstferien? Da kann man sich doch denken, dass die Schüler, die sie dann hätten, ein viertel Jahr lang keinen gescheiten Unterricht bekommen würden...und das wiederum bedeutet, dass sie in diesem Zeitraum von Vertretungslehrer zu Vertretungslehrer geschoben werden...und das kann in den Klassenstufen, bei denen es um Abschlüsse geht, nicht sein! Aber gut, was wissen wir Schüler schon? Wir sind ja nur die, die schauen müssen wie wir uns mit einer nichtfeststellbaren Note auf einen Job bewerben...

26.9.13 21:39, kommentieren

Nur der Tod kann dich retten (Buch)

... ist ein Roman von der Bestsellerautorin Joy Fielding. Die Erstausgabe erschien 2007 und hat 480 Seiten. ISBN: 9783442468102 In der ruhigen Kleinstadt Torrance in Süd Florida wird ein Mädchen entführt und nach einigen Tagen tot aufgefunden. Bald danach verschwindet wieder ein Mädchen. Das Werk eines Serienmörders. Alle Anwohner der Stadt stehen unter Schock und jeder, der sich auch nur ein klein wenig komisch verhält wird verdächtigt. Auch die neu hinzugezogene Lehrerin Sandy Crosbie, die an der örtlichen High School unterrichtet, möchte ihre Tochter, die im selbem Alter der ermordeten Mädchen ist, nicht mehr alleine lassen. Sie will auf eigene Faust herausfinden, wer in der Stadt sein Unwesen treibt, da die Polizei im Dunkeln tappt. Währenddessen hat der Mörder sein nächstes Opfer schon im Visier.
Die Story wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert. Mal begleitet man den Sheriff John Weber bei seiner Arbeit, mal schaut man Sandy Crosbie über die Schulter, usw. Auch die Sicht des Mörders wird einem vermittelt. Sogar in Ich-Perspektive. Man liest seine grausigen Taten und Gedanken in seinem Tagebuch, welches er selbst „Totenbuch“ nennt.
Meine Meinung: Gutes Buch. In der Mitte vielleicht ein gaaanz kleines bisschen langweilig, aber ansonsten spannend. Vorallem mag ich Joy Fielding’s Art zu schreiben; es lässt sich leicht lesen und ständig hält man jemand anderen für den Mörder und ist am Ende von ihrer Wahl des Täters sehr erstaunt.
Hier mal ein kleiner Vorgeschmack aus dem Buch(Seite 1&2):
Das Mädchen wacht auf. Sie rührt sich, die mascaraverklebten Lider flattern verführerisch, bevor sie die großen blauen Augen aufschlägt, wieder schließt und erneut öffnet, länger diesmal, um beiläufig die unvertraute Umgebung zu registrieren. Dass sie an einem fremden Ort ist, ohne sich daran zu erinnern, wie sie hierher gekommen ist, wird ihr erst in einigen Sekunden dämmern. Dass ihr Leben in Gefahr ist, wird sie unvermittelt mit der Wucht einer riesigen Sturzwelle treffen und sie wieder auf die schmale Pritsche zurückwerfen, die ich vorausschauend bereitgestellt habe. Das ist das Beste, beinahe noch besser als alles, was später kommt. Ich war nie ein großer Fan von Blut und Eingeweiden. Diese neuen Fernsehserien, die jetzt so beliebt sind, mit Top-Pathologen in hautengen Hosen und Push-up-BHs, lassen mich mehr oder weniger kalt. All die Leichen bringen es einfach nicht – all die Pechvögel, die mit einer exotischen Vielfalt immer blutrünstigerer Methoden ins Jenseits befördert worden sind und die nun in ultramodernen Pathologiesälen auf kalten Stahlplatten liegen, um von behandschuhten Fingern leidenschaftslos geöffnet und begrapscht zu werden. Selbst wenn die Leichen nicht so offensichtlich künstlich wären, würden sie mich nicht anmachen – wobei die künstlichen Gummileiber immer noch echter aussehen als die allgegenwärtigen Brustimplantate, die von den tapferen Push-up-BHs im Zaum gehalten werden. Gewalt an sich war nie mein Ding. Ich fand den Spannungsaufbau vor der Tat immer interessanter als die Tat selbst. Genauso wir mir die nie ganz perfekte, natürliche Form echter Brüste immer lieber war als die künstlich aufgeblasenen – und absolut schrecklichen – Ungetüme, die heutzutage allseits so beliebt sind. Und das nicht nur im Fernsehen. Man sieht sie überall. Selbst hier an der Alligator Alley, mitten in Florida. Am Arsch der Welt. Ich glaube, es war Alfred Hitchcock, der den Unterschied zwischen Schock und Thrill definiert hat. Ein Schock war seiner Ansicht nach eine stoßartige Attacke auf alle Sinne, die kaum eine Sekunde dauert, während Thrill eher ein langsames Reizen ist. Ungefähr so wie der Unterschied zwischen einem ausgedehnten Vorspiel und einem verfrühten Samenerguss, möchte ich hinzufügen und stelle mir vor, dass der alte Alfred schmunzelnd zustimmen würde. Er hat den Thrill dem Schock immer vorgezogen, weil es aufregender und letztendlich befriedigender war. Da bin ich ganz seiner Meinung, obwohl ich wie Hitch auch einem gelegentlichen Schock nicht abgeneigt bin. Es soll schließlich spannend bleiben. Wie dieses Mädchen bald herausfinden wird.

1 Kommentar 8.9.13 16:10, kommentieren